Anschlussfinanzierung

Die Anschlussfinanzierung, im Fachjargon Prolongation genannt, bezeichnet die erneute Festlegung der Zinsfestschreibung anhand eines bereits bestehenden Darlehens.

Hier erfahren Sie alles, was Sie zum Thema Anschlussfinanzierung wissen müssen …

Anschlussfinanzierung von Immobilienkrediten

Den meisten dürfte das aus dem geläufigsten Beispiel des Immobiliendarlehens bekannt sein. Dieses ist in der Tat, das am häufigsten an einen Zins gebundenes oder festgeschriebenes Darlehen. Die Kredtinehmer, demzufolge meist die Eigenheimfinanzierer können die Dauer der Zinsfestschreibung zwischen 1 bis 30 Jahren variabel gestalten. Die häufigste bevorzugte Zinsfestschreibung liegt bei 10 bis 15 Jahren, während dessen der Kreditnehmer an den vereinbarten Zinssatz gebunden ist.

Sollte nach Ablauf der Zinsbindung das Darlehen nicht getilgt sein, gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten, die folgen könnten, je nachdem wieviel und ob Eigenkapital zur Verfügung steht. Für eine Anschlussfinanzierung ist einer der zwei möglichen Aspekte zu betrachten und zwar, dass vor Ablauf der Zinsbindung nicht genügend Eigenkapital vorhanden ist und somit das Darlehen nicht vollständig abgelöst werden kann. Eine Anschlussfinanzierung wird infolgedessen unumgänglich und wird in vielen Fällen Monate oder Jahre vor Ablauf der Zinsfestschreibung durch ein Forward-Darlehen ermöglicht.

Anschlussfinanzierung – der Kredit nach Auslauf der Zinsfestschreibung

Der Kreditnehmer hat nach Ablauf der Zinsfestschreibung die Wahl seine Anschlussfinanzierung bei dem bisherigen Kreditinstitut fortzuführen oder ein neues auszuwählen. Von Bankenseite aus, muss das bisherige Kreditinstitut eine Anschlussfinanzierung anbieten. Seit 2008 gilt durch das Risikobegrenzungsgesetz die Pflicht der Banken den Kunden 3 Monate vor Ablauf des Kredites zu informieren, ob diese bereit ist eine Anschlussfinanzierung anzubieten oder auf eine Rückzahlung oder Ablösung durch eine andere Bank besteht.

Wichtig für die richtige Wahl zur Anschlussfinanzierung

Die Entscheidung für eine optimale Anschlussfinanzierung steht und fällt nicht nur mit einem günstigem Zinssatz. Hier sollten auch der Tilgungssatz , der Zeitrahmen der neuen Zinsbindung und die Flexibilität des neuen Darlehens berücksichtigt werden mit einem Hauptaugenmerk auf Sondertilgungsrechte und Tilgungsvariationen.

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